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HSG Linden rettet in letzter Sekunde einen Punkt gegen HSG Lumdatal

Packendes Derby endet mit Last-Minute-Ausgleich – Nikolas Adamczyk überragt mit 13 Treffern

 

Die HSG Linden hat in einem dramatischen Handball-Krimi gegen die HSG Lumdatal in letzter Sekunde ein 26:26-Unentschieden erkämpft. Vor heimischer Kulisse zeigte das Team von Trainer Conrad Melle große Moral und drehte eine bereits verloren geglaubte Partie. Überragender Mann auf dem Feld war Nikolas Adamczyk, der mit 13 Toren, darunter der entscheidende Siebenmeter zum Ausgleich, der Matchwinner für Linden war.

 

Starker Auftakt, aber Führung verspielt

 

Die HSG Linden begann mit viel Tempo und Aggressivität. Bereits nach sechs Minuten führten die Gastgeber mit 5:2, vor allem dank eines treffsicheren Nikolas Adamczyk, der früh Verantwortung übernahm. Auch Lukas Foos trug mit zwei schnellen Treffern zum starken Start bei. Doch die Gäste aus Lumdatal fanden nach und nach besser ins Spiel und nutzten einige Unsicherheiten im Angriffsspiel der HSG Linden gnadenlos aus. Finn Krumbiegel und Fabian Weide führten die Gäste-Offensive an und glichen bis zur 10. Minute zum 5:5 aus.

 

Es entwickelte sich ein Schlagabtausch, in dem Linden immer wieder knapp in Führung ging, aber die Gäste nicht abschütteln konnte. Die 12:9-Führung nach 20 Minuten war eigentlich eine komfortable Ausgangslage, doch ein Bruch im Lindener Spiel führte dazu, dass Lumdatal die Partie drehte. Nach einer Auszeit der Gäste (21. Minute) wurde das Angriffsspiel der HSG Linden zu statisch, während Lumdatal mit cleveren Abschlüssen aufdrehte. Bis zur Halbzeit setzte sich die HSG Lumdatal mit 14:13 ab und ging mit einem psychologischen Vorteil in die Kabine.

 

Schwacher Start in Halbzeit zwei – HSG Linden kämpft sich zurück

 

Nach dem Seitenwechsel schien die HSG Linden völlig den Faden zu verlieren. Binnen weniger Minuten erhöhten die Gäste auf 17:13, und das Heimteam wirkte verunsichert. In dieser Phase machte sich der unglückliche Start in die zweite Hälfte bemerkbar, wie Trainer Conrad Melle nach dem Spiel betonte: „Dann verschlafen wir noch komplett den Start in die zweite Halbzeit und müssen uns über eine offensive Abwehr wieder zurück ins Spiel kämpfen.“

 

Mit einer taktischen Umstellung und einer offensiveren Deckung gelang es der HSG Linden, den Gegner zunehmend unter Druck zu setzen. Angeführt von Nikolas Adamczyk, der fast im Alleingang die Treffer für Linden erzielte, verkürzte das Team Schritt für Schritt den Rückstand. Besonders zwischen der 40. und 50. Minute konnte die Mannschaft mit einer leidenschaftlichen Abwehrleistung und schnellem Umschaltspiel auf 23:24 herankommen.

 

Als Lumdatal durch Moritz-Luca Rein wieder auf 24:26 davonzog (55:40 Minute), schien das Spiel verloren. Doch mit einer letzten Energieleistung kämpfte sich Linden zurück. Adamczyk erzielte in der Schlussminute das 25:26 und nach einer roten Karte in den Schlusssekunden erhielten die Lindener Jungs noch einen letzten Strafwurf. Nervenstark verwandelte Matchwinner Adamczyk den fälligen Siebenmeter zum umjubelten 26:26-Endstand.

 

Tabellensituation und Ausblick

 

Mit dem Unentschieden bleibt die HSG Linden im oberen Tabellenmittelfeld auf Platz fünf mit 21:19 Punkten. Allerdings ist die Konkurrenz dicht beieinander, sodass in den kommenden Wochen jeder Punkt zählt. Der nächste Gegner ist die HSG Goldstein/Schwanheim, die mit 18:22 Punkten auf Rang zehn rangiert. Die Partie findet am Samstag, den 22. März 2025, um 17:45 Uhr auswärts statt. Ein Sieg wäre für Linden enorm wichtig, um den Anschluss an die oberen Plätze zu wahren.

 

Spielstatistik:

 

Beste Torschützen:
HSG Linden: Nikolas Adamczyk (13/3), Lukas Foos (5), Jakob Höhn (4)
HSG Lumdatal: Finn Krumbiegel (8), Janik Richter (6/3), Justin Krumbiegel (4)

Zeitstrafen:
HSG Linden: 4x2 Minuten (Adamczyk, Vogel, Höhn, Foos)
HSG Lumdatal: 4x2 Minuten (Lorenz Heß, Fabian Weide, Justus Schmidt, Moritz-Luca Rein)

Siebenmeter:
HSG Linden: 3/3
HSG Lumdatal: 3/4